FAQ Security Awareness & Cyber Resilience
- Was ist Security Awareness?
- Was versteht man unter Cyber Resilience?
- Warum brauchen Unternehmen Security Awareness?
- Wie starte ich am besten mit Security Awareness?
- Was kostet ein Security-Awareness-Programm?
- Welche Formate sind sinnvoll?
- Wie messe ich den Erfolg von Awareness-Maßnahmen?
- Welche Rolle spielt Security Awareness in ISO 27001, BSI oder NIS2?
- Was tun, wenn wir intern keine Kapazitäten haben?
- Wie lange dauert es, bis wir erste Erfolge sehen?
- Wie oft sollten Security-Awareness-Schulungen durchgeführt werden?
- Welche Themen gehören in Awareness-Kampagnen 2025?
- Wie überzeugt man die Geschäftsführung von Security Awareness?
- Welchen ROI hat Security Awareness?
- Wie unterstützt Security Awareness bei NIS2 und DORA?
Was ist Security Awareness?
Security Awareness bedeutet, dass Mitarbeitende Sicherheitsrisiken erkennen und im Alltag richtig reagieren. Typische Themen sind Phishing, Social Engineering, sichere Passwörter oder der Umgang mit sensiblen Daten. Ziel ist es, eine Sicherheitskultur im Unternehmen zu etablieren.
Was versteht man unter Cyber Resilience?
Cyber Resilience beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, Cyberangriffe nicht nur zu verhindern, sondern auch im Ernstfall widerstandsfähig zu bleiben und sich schnell zu erholen. Security Awareness ist ein wesentlicher Baustein davon.
Warum brauchen Unternehmen Security Awareness?
Technische Schutzmaßnahmen reichen allein nicht mehr aus. Angriffe zielen heute gezielt auf Menschen ab – z. B. über gefälschte E-Mails oder Anrufe. Gut geschulte Mitarbeitende erkennen diese Tricks und machen Angriffe erfolglos.
Wie starte ich am besten mit Security Awareness?
Bei Strong Minds empfehlen wir den Einstieg mit Awareness Quickstart – einem fertigen Paket mit Projektplan, vorbereiteten Texten (z. B. für Intranet, Einladungen etc.), Videos, Hörbüchern, Webinar und Jahresfahrplan. Damit können Unternehmen innerhalb weniger Tage starten.
Was kostet ein Security Awareness Programm?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Mit einem Quickstart-Paket lässt sich bereits mit einem überschaubaren Budget viel erreichen (Strong Minds bietet solche Fix&Fertig Pakete ab 9.900 Euro netto an). Individuelle Lösungen oder langfristige Kampagnen sind entsprechend flexibler kalkulierbar.
Welche Formate sind sinnvoll?
Je nach Zielgruppe eignen sich z. B. kurze Videos mit direktem Bezug zum Unternehmen, interaktive Quizfragen, Podcasts, kleine online Spiele oder auch Webinare. Entscheidend ist, Formate abwechslungsreich zu kombinieren, damit alle Mitarbeitenden erreicht werden.
Wie messe ich den Erfolg von Security Awareness Kampagnen?
Typische Kennzahlen sind: Klickrate bei Phishing-Simulationen, Teilnahmequoten bei E-Learnings, Zahl der gemeldeten Vorfälle oder Awareness-Scores in Befragungen. Wichtig ist ein kontinuierliches Monitoring über Monate und Jahre. Strong Minds bietet Ihnen ein einfaches Scoring Modell, mit dem sie Reifegrad und Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen gut einschätzen und monitoren können.
Welche Rolle spielt Security Awareness in ISO27001, BSI oder NIS2?
Alle gängigen Standards fordern, dass Mitarbeitende regelmäßig geschult und sensibilisiert werden. Security Awareness ist also ein Pflichtbaustein für jede zertifizierte Informationssicherheit.
Was tun, wenn wir intern keine Kapazitäten haben?
Falls kein internes Team vorhanden ist, kann Strong Minds Awareness-Projekte auch als Interimsmanager oder externe Projektleitung begleiten. Wir haben damit bereits viel Erfahrungen.
Wie lange dauert es, bis wir erste Erfolge sehen?
Mit einem Strong Minds Quickstart-Paket können Sie bereits nach wenigen Wochen Verbesserungen erkennen – etwa in ersten Veränderungen bei Support-Anfragen und Meldequoten (eines der Hauptziele von Awareness - kennen der Meldewege). Eine nachhaltige Sicherheitskultur entwickelt sich aber über mehrere Monate bis Jahre. Unsere Kunden bestätigen das!
Wie oft sollten Security-Awareness-Schulungen durchgeführt werden?
Awareness ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. sind regelmäßigen Impulse wie Kurzvideos, Webinare oder Intranet-Artikel. Grundsätzlich zeigt unsere Erfahrungen, dass regelmäßige kleine Maßnahmen besser und langfristiger wirken, als wenige Großereignisse :-) Das heißt nicht, dass E-Learning & Co. sinnlos sind, sondern es braucht einen guten Mix aus Highlights und Impulsen.
Welche Themen gehören in Awareness-Kampagnen 2025?
Neben Klassikern wie Phishing, Social Engineering und Passwortsicherheit sind neue Themen wichtig: KI-Risiken (z. B. Datenabfluss durch Chatbots, Übersetzer etc.), MFA Fatigue, sichere Nutzung von Cloud- und Kollaborationsdiensten sowie der Schutz sensibler Daten unterwegs oder im Homeoffice. (zu MFA Fatigue haben wir eine tolle Audio Hacking Story - Nr. 2 Verhängnisvolle Nachrichten!)
Wie überzeugt man die Geschäftsführung von Security Awareness?
C-Level-Entscheider wollen Ergebnisse sehen. Hilfreich sind konkrete Zahlen zu Angriffen und Schäden, die durch menschliches Fehlverhalten entstehen, sowie Benchmarks aus der Branche. Wir haben gute Erfahrungen mit der Erstellung einer Heatmap, die den Zustand vor und nach einer erfolgreichen Sensibilisierung zeigt. Zeigen Sie auf, welche Hauptrisiken durch falsches Verhalten entstehen.
Welchen RO(S)I hat Security Awareness?
Der Return on (Security) Investment lässt sich durch vermiedene Vorfälle, geringere Ausfallzeiten und weniger IT-Supportaufwand messen. Unternehmen, die Awareness nachhaltig betreiben, reduzieren nachweislich ihre Sicherheitsvorfälle und sparen dadurch Zeit, Geld und Reputationsschäden. Beispiele aus der Presse wie Insolvenzen durch Hacking Angriffe können das bei der GF anschaulich zeigen. Rechnen Sie die Kosten pro Mitarbeiter aus - z. B. "zum Preis von einem Burger pro Mitarbeiter haben wir die Risikowahrscheinlichkeit erheblich gesenkt" ...
Wie unterstützt Security Awareness bei NIS2 und DORA?
Beide Verordnungen fordern, dass Unternehmen Mitarbeitende regelmäßig zu Cyberrisiken schulen. Awareness-Maßnahmen sind somit ein Pflichtbestandteil, um Compliance nachzuweisen. Inhalte wie Meldewege, Notfallpläne und sichere Nutzung digitaler Tools sind direkt relevant.
Stand: August 2025 - regelmäßig aktualisiert.
Diese Antworten wurden zusammengestellt von Anne Lahner, Security Awareness Specialist und Cyber Security Expert bei Strong Minds
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